Gemeinde Magstadt

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1. Nachlese zum 4. Naturerlebnisttag

Am 30.April konnte die AGENDA – Natur und Umwelt- den 4. Naturerlebnistag, diesmal im Steinbruch Magstadt, veranstalten. Wir hatten uns für diesen Standort entschieden, weil:

  1. das Interesse für den Rohstoffabbau, mit der modernen Technik, groß ist,

und

  1. der  Natur- und Umweltschutz während des Abbaus und der Folgenutzung der Rohstoffabbauflächen erklärt werden sollten.

Die Führung hatte Herr Hans Ulmer, Geschäftsführer  der  Natursteinwerke Nordschwarzwald übernommen. Er wurde von Herrn Stefan Pendinger, Betriebsleiter im Werk Magstadt, begleitet. Bei der Voranmeldung der Teilnehmer zeigte sich schon, dass eine große Gruppe von Interessierten am Eingang Häckselplatz sein wird. So konnten wir mindestens 150 Teilnehmer begrüßen. Bei der kurzen Einleitung konnten wir als Arbeitskreis Natur und Umwelt auch unsere Ziele und Aktionen in den nächsten Monaten erläutern. Die da sind: Bachputzete am 21.5.,  Sommerferienprogramm f. Kinder und Jugendliche am 19.8. mit dem Ökomobil am Eissee, weitere Aktionen im laufe des Jahres zur Entfernung des Asiatischen Springkrauts, Planung Naturerlebnispfad.
Anschließend konnten wir zum Vortrag von Herrn Ulmer überleiten, der ihr in Stichworten Zusammengefasst werden soll. Der Anteil von Rohstoffabbauflächen liegt in B.W. bei 0,2 Prozent der Landesfläche. B.W. verfügt über einen großen Vorrat an abbaufähigen Roh-stoffen, die jedoch aufgrund anderer Nutzungen  nicht alle verfügbar sind. Die bedarfsunabhängige Sicherung der natürliche Rohstoffresourcen wird durch das Landesamt für
Geologie, Rohstoffe und Bergbau, vorgenommen. Dafür gibt es Kartierungen aller Lagerstätten. Bei Abbauvorhaben wird vorab eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Außerdem muss ein Landschaftspflegerischer Begleitplan erarbeitet werden. Dies gilt auch für die Folgenutzung der abgebauten Lager Flächen.
Der Steinbruch in Magstadt  hat zurzeit 30 ha Gesamtfläche. Der Abbau geschieht im Gebiet des ehemaligen Waldgebiets Breitlaub. Dafür  gibt es seit 2003 eine Genehmigung Wobei diese für 10 Jahre läuft, also 2012-2013 ein neuer Antrag gestellt werden muss. Es werden 500 000-600 000 Tod. abgebaut. In B.W. insgesamt 80 Mio. Tonnen Steine. Der Abbau im jetzigen Gebiet ist noch für ca. 30 – 40 Jahre möglich. Besonderes Problem In Magstadt ist der Abtransport der Produkte von Schotter, Splitte, Brechsand, Natursteinen. Hierzu wurde von Herrn Ulmer erklärt, dass 80 Prozent der Materialien von Fuhrunternehmern in Selbstabholung geschehen. Diese Fuhrunternehmer bestimmen An- und Abfahrt selbst. Es wird von diesen im Akkord gefahren also, kürzester und schnellster Weg. Die NSN hat darauf keine Einflussmöglichkeit. Die Anbindung an die B 464 wird, erst dann, dieses Problem lösen.
Die Randbereiche, mit extra 25 ha, bestehen aus hochwertigen Streuobstwiesen. Außerdem der Naturgeschützten Steilwand im Nordosten. In den Weihern gibt es Kröten, Laubfrösche, Gelbbauunken, und sonstige Amphibien.
Weitere wichtige Erklärungen von Seiten der NSN und dem naturkundlichen Teil im nächsten 2. Teil des Berichts.

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