Gemeinde Magstadt

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Corona-Virus - Wichtige Hinweise der Gemeinde Magstadt - werden laufend aktualisiert

25.03.2020:

 
Soforthilfeprogramm-Corona für Selbständige und kleine/mittlere Unternehmen
 
Am Sonntagabend hat die Landesregierung die „Soforthilfe-Corona“ freigegeben. Damit gewährt das Land finanzielle Soforthilfen für Soloselbstständige, Kleinst- und kleine Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die unmittelbar durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich geschädigt sind. Ab Mittwoch, 25. März, können Anträge gestellt werden. Die L-Bank zahlt das Geld aus.
Der jetzt vorliegende Programmentwurf für einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss dient der Liquiditätsüberbrückung. In Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Krise könnten anschließend die Liquidität und Existenz der Unternehmen und der Angehörigen der Freien Berufe durch eine weitere Zuwendung mit Rückzahlungsvorbehalt langfristig gesichert werden.
 
„Soforthilfe-Corona“

  • Zweck der Förderung?

Die weltweit dynamische Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat massiv Deutschland und Baden-Württemberg erfasst und zu einer wirtschaftlich bedrohlichen Ausnahmesituation geführt.
In nahezu allen Wirtschafts- und Lebensbereichen sehen sich Unternehmen mit gravierenden Nachfrage- und Produktionsausfällen, unterbrochenen Lieferketten, Stornierungswellen, Honorarausfällen, massiven Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüchen konfrontiert, die insbesondere für zahlreiche Soloselbstständige, Kleinst- und kleine Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe existenzbedrohlich geworden sind.
Daher hat die grün-geführte Landesregierung ein umfassendes Soforthilfeprogramm für die schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbstständigen, Kleinst- und kleine Unternehmen sowie Angehörigen der Freien Berufe („Soforthilfe Corona“) freigegeben, um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren.
 

  • Wie sieht die Förderung aus und wer erhält sie?
    • Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu einer Höhe von maximal 30.000 Euro für drei Monate, der nach Unternehmensgröße abgestuft ist.
    • Fördervoraussetzung sind eine unmittelbar infolge der Corona-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage oder Liquiditätsengpässe/ Umsatzeinbrüche/ Honorarausfälle (näheres hierzu in der angehängten Richtlinie, Seite 3)
    • Antragsberechtigt sind Soloselbstständige (inkl. Freie Künstler*innen), Kleinst- und kleine Unternehmen (inkl. Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen) sowie Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 50 Beschäftigten und Hauptsitz in Baden-Württemberg.

Soloselbständige sind insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.
 

  • Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses von bis zu

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige,
  • 9.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen.

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.
 

  • Verfahren: Wie kommt man an die Förderung?
    • Antragsformulare und notwendigen Erklärungen werden ab
      Mittwoch auf der Homepage des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums
      zu finden sein: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/
    • Anträge können bei der sachlich und örtlich zuständigen Kammer eingereicht werden – bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (sachlich zuständig auch für alle Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen ohne Kammermitgliedschaft) sowie bei der jeweiligen Handwerkskammer.

Die Kammern übernehmen die Vorprüfung der Antragsberechtigung und leiten die Anträge anschließend an die L-Bank zur Bewilligung weiter.

  • Überweisung der Finanzhilfe erfolgt durch die L-Bank unmittelbar auf die Konten der antragstellenden Soloselbstständigen, Kleinst- und kleine Unternehmen oder Angehörigen der Freien Berufe.

 
Weitere Unterstützungsangebote (auch für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten):

  • Steuerliche Erleichterungen: Das Bundesfinanzministerium hat zusammen mit den Landesfinanzministerien steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen beschlossen, die von der Ausbreitung des Virus betroffen sind: Wer sich Steuern stunden lässt, zahlt keine Zinsen und muss auch keine Vollstreckung fürchten. Das gilt für die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Umsatzsteuer. Säumniszuschläge werden ebenfalls erlassen. Stundungen der Gewerbesteuer werden von der jeweiligen Gemeinde bearbeitet. Das Formular ist auf der zentralen Homepage der Finanzämter Baden-Württemberg  abrufbar unter https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Steuererleichterungen+aufgrund+der+Auswirkungen+des+Coronavirus.
  • Förderinstrumente der L-Bank: Den Unternehmen – sowohl der gewerblichen Wirtschaft als auch der freien Berufe – stehen darüber hinaus zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen die etablierten Förderinstrumente der L-Bank zur Verfügung. Dieses Instrumentarium kann jederzeit und in erforderlichem Umfang genutzt werden. Eine Übersicht der Hilfsangebote der L-Bank für Unternehmen, die durch das Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können unter nachfolgendem Link abgerufen werden. Dort finden Sie auch alle Nummern der Informations-Hotline bei der L-Bank. https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

 
Sie haben Fragen oder brauchen Unterstützung? Setzen Sie sich mit unserem Gründungsmanager Sebastian Seelow in Verbindung. Er unterstützte Sie gerne. Telefon: 07159 - 945822, E-Mail: gruendungsmanager@magstadt.de 

 

 

 

 

Corona-Virus – wichtige Hinweis

 

Liebe Magstadterinnen und Magstadter, 

wir kommen in eine neue Phase der Corona-Epidemie. Die rasche Verbreitung des Virus in den letzten Tagen und Stunden erfordert ein rigoroses Handeln auch in unserer Gemeinde. Oberstes Ziel unseres Handelns ist der Schutz derjenigen (Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen), für die das Risiko eines schweren Verlaufs der Krankheit besonders hoch ist. Zahlreiche Veranstaltungen in unserer Gemeinde wurden bereits abgesagt. Weiterhin wurden folgende weitere Maßnahmen in die Wege geleitet: 

  • Die Ortsbücherei bleibt ab Samstag, 14. März 2020, für den Publikumsverkehr geschlossen.Ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert, so dass keine Mahngebühren anfallen. Sämtliche Veranstaltungen fallen bis auf weiteres aus. Bei Rückfragen und Medienverlängerungen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Bücherei zu den Öffnungszeiten telefonisch zur Verfügung. 
  • Das Rathaus (inkl. Bürgeramt und Bauamt), schließt ab Montag, 16. März 2020, bis auf weiteres für jeden unangemeldeten Publikumsverkehr. Um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu senken, bitten wir Sie, Behördengänge, die sich aufschieben lassen, zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen. Nur für unaufschiebbare Termine besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren.Dazu sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den gewohnten Zeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Mit dieser Einschränkung will die Gemeinde Magstadt mithelfen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und sowohl Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Gemeindeverwaltung und insbesondere kritische Bereiche auch weiter handlungsfähig bleiben. 
  • KiTa-, Schul- und Sportstättenschließung vom 17. März bis 19. April 2020: Die Landesregierung hat heute beschlossen, dass die Schulen und KiTas in Baden-Württemberg ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien geschlossen werden. Die vom Land angekündigte Notbetreuung ist bisher noch nicht geregelt und wird zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt. Bis dahin gilt, dass vorerst keine Betreuung angeboten werden kann. Neben dem KiTa- und Schulbetrieb werden auch die Sporthallen und Sportplätze für den genannten Zeitraum geschlossen. Diese Regelung haben der Sportverein Magstadt und die Gemeinde Magstadt im Einvernehmen beschlossen. 

Wir danken für ihr Verständnis und vor allem für ihre Mithilfe, die außergewöhnliche Situation zusammen zu bewältigen.

Wichtiger Hinweis zu den Riskogebieten: 

Bitte sehen Sie von einem Betreten unserer Einrichtungen ab, wenn Sie 

    • Erkältungssymptome (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen, Halskratzen) oder Durchfall haben, 
    • sich in den vergangenen 14 Tagen in einem ausgewiesenem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einer Person hatten, bei der eine Corona bestätigt wurde. 


Internationale Risikogebiete: 

  • Italien
  • Iran
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) 
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid


Quelle: www.rki.de (Stand 14. März 2020) 

Gemeinde Magstadt 14. März 2020

 

 

 Corona-Hotline des Landkreises Böblingen 

 Zu den neuesten Infos

 
Wann rufe ich bei der Corona-Hotline an?
Wie läuft ein Anruf beim Gesundheitsamt ab?
 
Das Gesundheitsamt Böblingen hat vergangene Woche eine Hotline unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 eingerichtet. Dort sollen sich Personen melden, die bei sich eine Corona-Infektion vermuten. Die Zahl eingegangener Anrufe ist seit dem Wochenende sehr hoch, jedoch gibt es nur bei einem geringen Teil der Anrufer die Empfehlung für einen Abstrich.
Deshalb bittet das Gesundheitsamt jeden, der die Hotline anrufen möchte, vorher für sich folgende Fragen zu beantworten:

  1. Waren Sie in den vergangenen zwei bis drei Wochen in einem genannten Risikogebiet? Die Liste der Risikogebiete findet man unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete
  2. Hatten Sie Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall?
  3. Haben Sie grippeähnliche Symptome, Fieber oder Durchfall?

Wer keine der Fragen mit ja beantwortet, muss nicht bei der Hotline des Gesundheitsamtes anrufen.
Falls die dritte Frage in Kombination mit der ersten oder zweiten Frage zutrifft, liegt ein begründeter Verdacht vor. Dann muss man die Hotline des Gesundheitsamtes anrufen. Hierzu erhalten Sie über das Gesundheitsamt einen Termin für das Testzentrum in Herrenberg.
Bei der Telefonhotline werden zuerst die Personendaten (Name, Wohnort, Telefonnummer und Kurzanamnese) erhoben, um die Anrufer zu einem späteren Zeitpunkt zurückrufen zu können.
Bei allgemeinen Fragen zu Covid-19 informiert das Robert-Koch-Institut unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html?nn=2386228 und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.

Wichtige Hinweise zum Coronavirus:  Vorgehen bei Verdachtsfällen von Covid-19
 
Nach derzeitigem Stand sollen Personen, die sich zuletzt in den Risikogebieten (nach Angabe des Robert-Koch-Institutes: China – Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan, und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejian; Iran – Provinz Ghom; Italien – Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien; Südkorea – Provinz Gyeongsangbuk-do) aufgehalten haben, oder Kontakt mit einer an Covid-19 erkrankten Person hatten und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, umgehend telefonischen Kontakt mit dem behandelnden Hausarzt oder mit dem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen.
 
Abstriche zur Testung von Personen können erst gemacht werden, wenn die Person bereits eindeutige Symptome einer Erkrankung aufweist. Dann erst sind ausreichend Viren im Körper vorhanden, um sie im Test nachweisen zu können. Von gesunden Personen können keine Abstriche genommen werden, da diese fälschlicherweise negativ sein können.
 
Das Gesundheitsamt hat ab sofort täglich (auch am Wochenende) eine Hotline von 08:00-20:00 Uhr unter der Nummer  07031 / 663-3500 geschaltet. Hier wird das weitere Vorgehen mit den Personen geklärt.
 
Grundsätzlich sind allgemeine Hygienemaßnahmen zu beachten. Bitte halten Sie Abstand, kein Händeschütteln, häufiges und gründliches Händewaschen, häufiges Lüften der Innenräume.

Derzeit besteht nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden kein Anlass, den Schul- bzw. Kitabetrieb einzuschränken.
 
Das Gesundheitsamt bewertet das unter Umständen gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst dann ggf. notwendige Maßnahmen in Kooperation mit den zuständigen Städten und Gemeinden.

Das Infektionsgeschehen ist derzeit ein sich dynamisch entwickelndes Szenario, so dass für tagesaktuelle Informationen auch auf die Internetseite des Landesgesundheitsamts verwiesen wird. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt für Fragen zum Coronavirus eine Hotline geschaltet unter Tel. 0711/904-3955.
 
 

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